Vorschläge für den U/S-Bahn-Verkehr

von Reinhard Pflüger

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Norden / Nordosten

è zum Nordwesten

è zum Osten

U-Bahn

Grundlage meiner Idee ist ein Vorschlag, den ich im Nahverkehrsforum gefunden habe: Die U4-Strecke wird entlang der A661 verlängert (oberirdisch, z.T. im Einschnitt) und mündet auf die Trasse Preungesheim Ost, die also als Stadtbahn (Hochbahnsteige) gebaut wird anstatt der jetzt geplanten Straßenbahnanbindung über die Friedberger Landstraße. Gemäß diesem Vorschlag wäre das Ende der Strecke bei der jetzigen Endstation der U5. Zweck: Preungesheim bekommt eine schnelle Verkehrsanbindung. Sie würde einiges an Verkehr von der U5 abziehen, so dass dort ein normaler Straßenbahnbetrieb ausreichen würde (Lösung des Bahnsteigproblems). Außerdem wurde die Idee noch einmal aufgegriffen mit dem Vorschlag, an der sehr verkehrsgünstigen Stelle "Autobahnabfahrt Friedberger Landstraße" eine P&R-Anlage zu errichten.

Dies erscheint mir realisierbar, wenn man an der Seckbacher Landstraße auf eine Wendemöglichkeit verzichtet (dürfte nach Fertigstellung sowohl dieser Strecke als auch der zum Atzelberg auch nicht nötig sein) und die Strecke an der Stelle der jetzigen Wendegleise anschließt. Während der Bauarbeiten wird über den Betriebshof Ost gewendet. Die Verbindung von Preungesheim Ost nach Westen ist direkt an der Autobahn entlang möglich.

Ich habe das Konzept ich folgendermaßen weiterentwickelt: Die Verknüpfung zur jetzigen U5-Strecke wird so hergestellt, dass die neue U-Bahn nach Norden weitergeführt werden kann. Nach einer Haltestelle "Edwards-Siedlung" verzweigt sich die Strecke zum einen zum Frankfurter Berg (anstelle einer straßenbahnartigen Anbindung; zugleich würde aber auch die Aufgabe der S-Bahn-Station zum Teil übernommen). Später kann die Strecke ans nördliche Ende der Riedberg-U-Bahn weitergeführt werden (Kreuzungsbahnhof zur U2 "auf der grünen Wiese"), um dort eine zweite Anbindung zu schaffen und so die A-Strecke zu entlasten. Die DII-Strecke (Bockenheim - Ginnheim) wird dann jedenfalls aus Kapazitätsgründen nicht benötigt.

Zum anderen wird die Strecke entlang der Bahn Richtung Bad Vilbel weitergeführt. Die S-Bahn-Stationen Berkersheim und Bad Vilbel Süd werden dadurch zu reinen U-Bahn-Stationen. Am Bad Vilbeler Bahnhof ist die Verknüpfung zur S-Bahn. Dortelweil wird wiederum nur von der U-Bahn bedient, und zwar mit einer Schleifenfahrt: zunächst entlang der S-/Fernbahn mit Halt an der jetzigen Stelle (die von der S-Bahn dann nicht mehr bedient wird), dann zur Friedberger Straße mit Halt dort, zurück entlang der Friedberger Straße auf der Westseite mit Halt am Kultur- und Sportforum (eigener Gleiskörper abgesehen von Straßenquerungen ist möglich, wenn man die kleinen Kreisel abschafft und ein paar Grundstückszufahrten an die Seitenstraßen verlegt bzw. von hinten an eine gebündelte Querung beim Kultur- und Sportforum). Endpunkt mit (möglichst kurzer) Wartezeit ist bis Mittag Alt-Dortelweil, dann Kultur- und Sportforum.

Variante: Zum Frankfurter Berg durch die Homburger Landstraße fahren, nach Berkersheim auf der alten Straßenbahntrasse mit einem Halt am Dachsberg und einem an der alten Endstelle, weiter zum Heilsberg (Halt dort am Westende) und dann an die S-Bahn-Strecke.
Vorteile: bessere Erschließung Frankfurter Berg, Erschließung Heilsberg, kürzere (aber wegen größerer Höhenunterschiede und zusätzlichem Halt vielleicht nicht schnellere) Strecke nach Bad Vilbel.
Nachteile: muss am Frankfurter Berg vermutlich z.T. auf der Straße fahren, zumindest in eine Fahrtrichtung (=> langsamer [wird durch kürzere Strecke aber ausgeglichen], verspätungsanfälliger, max. 75 m = 3 Wagen zulässig); Verlängerung zum Riedberg wohl nicht praktikabel, die jetzige U5-Endstelle wird nur von Fahrten Richtung Frankfurter Berg bedient
Die insgesamt zu bauende Strecke ist in beiden Fällen ungefähr gleich (frühere Verzweigung, aber jede einzelne Strecke ist kürzer).

S-Bahn

Der 15-Minuten-Takt der S-Bahn kann sich dann auf den Berufsverkehr beschränken, wobei zu erwägen ist, die Verdichtungsfahrten nicht zum Hauptbahnhof zu führen, sondern für jeweils stündliche Direktverbindungen zum Südbahnhof und nach Griesheim - Höchst zu betreiben (komplett bzw. bis zur Strecke nach Griesheim auf Ferngleisen). Die S-Bahn-Station Frankfurter Berg wird nur von diesen Verdichtungszügen bedient.

Eine eigene S-Bahn-Trasse ist dann jenseits Eschersheim entbehrlich, weil der Verkehr mit dem Fern-, Regional- und Güterverkehr gut "mitschwimmt" (Halt bis Karben nur am Bad Vilbeler Bahnhof). Dies ist auch insofern ein Vorteil, als zwei zusätzliche Gleise in Eschersheim nördlich der S-Bahn-Station sowie in Dortelweil nur mit Mühe unterzubringen sind.

Das verringerte Angebot für Karben wird dadurch ausgeglichen, dass stündlich ein Regionalzug hält (Züge nach Siegen / Marburg).

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