Vorschläge zum Busverkehr

Mit der Suchmaschine falsch gelandet? Vielleicht hilft Ihnen diese Linksammlung weiter.

 

Hier geht es zu meinen übrigen Internetseiten

Übersicht:

Spätverkehr Straßenbahn Niederrad

Linienführung Bus 36 und 50

Linienführung Busse 45, 46, 47

Neukonzeption für Busse 51, 61, 78

Bus 32

1. Spätverkehr Straßenbahn Niederrad

Ursprünglicher Vorschlag:

Im Spätverkehr fahren gegenwärtig stadteinwärts von Niederrad alle 3 Straßenbahnen fast gleichzeitig. Eine gleichmäßige Verteilung ist zwar nicht möglich, ohne an anderer Stelle Takte oder Umläufe zu verschlechtern. Wenigstens könnte man aber die Linie 15 (die schon jetzt die erste ist) 3 Minuten früher legen, so dass die größte Lücke noch 14 statt 17 Minuten beträgt. Das hätte zusätzlich zwei Vorteile:
- Zwischen Stresemannallee/Gartenstraße und Südbahnhof ergibt sich ein genauer 10-Minuten-Takt.
- Am Südbahnhof hat die 15 guten Anschluss zur S-Bahn zum Lokalbahnhof.
Die Umsteigezeit von der 15 zur 12 wird zwar etwas länger, dafür ist keine Gefahr des Anschlussverlustes mehr.

Ergänzung nach Rückmeldung von traffiq:

Die Umsteigeverbindung zur U-Bahn hatte ich in der Tat nicht berücksichtigt. Diese kann man aber für den überwiegenden Zeitraum * wieder herstellen, wenn man den Takt nicht 3, sondern 4-5 Minuten früher legt. Die gleichmäßigere Verteilung der Taktlagen ist dann für Niederrad noch besser, für Sachsenhausen ist sie nicht schlechter als heute. Außerdem ergibt sich ein sehr guter Anschluss zur 14 Richtung Bornheim. Was das östliche Sachsenhausen anbelangt, ist also keine Verbindung zur 16 erforderlich. Die Verbindung nach Oberrad wird zwar ungünstig, es ist aber auch zu bedenken, dass sich die Einzugsbereiche der Linien 15 und 12 in Niederrad überschneiden und somit für viele der (ohnehin nicht sehr zahlreichen) betroffenen Fahrgäste auch die Verbindung 12/16 mit Umsteigen an der Stresemannallee in Frage kommt.

* Hier profitiert man von der Angebotsausweitung der U-Bahn. Abends sind nach dem Ende des 5-Minuten-Takts nur noch ganz wenige Fahrten. Am Sonntagmorgen gibt es bei der Straßenbahn ohnehin einen Sprung wegen variierender Gesamtfahrtdauer. Hier könnte man statt der Ankunft am Südbahnhof die Abfahrt am Haardtwaldplatz festhalten und so auch einen vernünftigen Anschluss am frühen Morgen herstellen.

2. Linienführung Bus 36 und 50

Ursprünglicher Vorschlag:

Bus 36: Die Buslinie wird in zwei Zweige geteilt, die jeweils im 20-Minuten-Takt fahren, einer wie bisher und einer durch die Mendelssohnstr. zur Messe. Hiermit werden Aufgaben der Linie 50 in diesem Bereich übernommen. Zu den Zeiten, in denen insgesamt nur ein 20-Minuten-Takt fährt, wird dieser nach Westen über Messe - Senckenberganlage zum Westbahnhof geführt, Richtung Osten wie bisher.

Sobald die Siesmayerstraße wieder freigegeben ist, wird der Zweig zur Messe über Palmengarten - Siesmayerstr. bzw. zurück Siesmayerstr. - Feldbergstr. geführt. Beim Zweig zum Westbahnhof bleibt es bei der gegenwärtigen Streckenführung, außer dass die Schleife zum Palmengarten entfällt.

Bus 50:

Richtung Osten: Der Bus wendet an der neuen Querung Varrentrappstraße. (Um dies zu ermöglichen, muss wahrscheinlich die Ecke etwas abgerundet werden. Pkw wenden allerdings jetzt schon regelmäßig mühelos - verbotswidrig, aber ohne erkennbaren Grund für das Verbot.) Von dort geht es weiter durch die Kreuznacher Str. (mit Haltestelle am Ende) und dann auf die frühere Strecke Nauheimer Str. - Adalbertstr.

Richtung Westen: Durch die Senckenberganlage, an der Friedrich-Ebert-Anlage auf die jetzige Strecke.

Hauptargument ist, dass die Straßenbahn 17 der City West eine recht zweifelhafte Verbesserung der ÖPNV-Anbindung gebracht hat. Zugleich wurde das Viertel nämlich einer Direktverbindung zur Bockenheimer Warte beraubt. Zwar fährt der Bus 50 weiterhin dieses Ziel an, aber mit einem Riesenumweg, vor allem in Richtung Bockenheimer Warte. Die Infrastruktur in der City West ist weiterhin mangelhaft, für viele Bedürfnisse ist das Umfeld der Bockenheimer Warte die nächstgelegene Möglichkeit.

Für den Bus 36 stellt der Vorschlag einen Kompromiss für die widerstreitenden Interessen im Zusammenhang mit der Freigabe der Siesmayerstr. dar.

Zudem können Kurse eingespart werden (Fahrtzeit Linie 36 etwa unverändert, eher etwas kürzer; Linie 50 deutlich kürzer). Solange die Uni Bockenheim noch in Betrieb ist, muss allerdings das verringerte Angebot an Direktverbindungen zum Campus Westend eventuell durch zusätzliche Fahrten der Linie 75 ausgeglichen werden.

Ergänzung nach Rückmeldung von traffiq:

Ihrer Aussage, dass die Fahrtzeit von der City-West zur Bockenheimer Warte noch akzeptabel sei, kann ich jedenfalls für diese Fahrtrichtung nicht zustimmen. Die Fahrtzeit ist deutlich länger als in der Gegenrichtung, dazu kommt für das Einzugsgebiet Philipp-Reis-Str. der Weg über eine ziemlich weitläufig gebaute Überführung. Im Ergebnis brauche ich genauso lange, wie wenn ich komplett zu Fuß gehe. Eine Alternative ist noch die Straßenbahn mit Umsteigen an der Varrentrappstraße, aber dort ist nur alle halbe Stunde passender Anschluss, und bald wird es diesen ja wohl gar nicht mehr geben.

Allerdings muss ich zugeben, dass mein Vorschlag dem südlichen Westend das Angebot wegnimmt, das es City West, Kuhwald und Rebstock gibt. Ein Kompromiss kann sein, die Linienwegänderungen nur in Richtung Bockenheimer Warte vorzunehmen. Die Fahrten des 36er zur Messe würden dann (wie bereits für die Tagesrandlagen vorgeschlagen) zur Bockenheimer Warte und evtl. zum Westbahnhof weitergeführt werden, womit die Verbindung Westend-Süd - Bockenheimer Warte wieder hergestellt wäre.

3. Linienführung Busse 45, 46, 47

Anmerkung: von traffiq abgelehnt, weil meine Einschätzung "Anbindung an Willy-Brandt-Platz statt Südbahnhof für das Deutschherrnviertel bedeutet mehr Vor- als Nachteile." dort bereits bei Einrichtung der Linie 45 mit umgekehrtem Ergebnis abgewogen wurde. Auch inzwischen nicht mehr auf der Basis aktueller Fahrpläne / Linienführung. Neuer, nachgebesserter Vorschlag siehe hier

45: Deutschherrnviertel - Frankensteiner Platz - Untermainbrücke (Haltestelle auf die Ostseite verlegen) - Willy-Brandt-Platz. Ganztägig 30-Minuten-Takt.
46: [Kaiserlei, mit zusätzlichen Halten Kaiserlei-West und Gerbermühlstraße - ] Wasserweg - Museumsufer - Hauptbahnhof; d.h. der Ast zum Mühlberg entfällt, so dass bei den Kurzfahrten die Haltestelle im Wasserweg auch stadtauswärts angefahren wird (als Endstation). Im Spätverkehr vom Hbf Süd direkt nach Stresemannallee/Gartenstraße. Ganztägig 30-Minuten-Takt, auf dem gemeinsamen Streckenabschnitt mit der Linie 45 zum 15-Minuten-Takt verdichtet. Bedienung Kaiserlei zusätzlich zum gegenwärtigen Ausflugsverkehr auch im Berufsverkehr (evtl. auch Mo-Fr tagsüber; oder Wagenumlauf im Wechsel mit Linie 33).
47: gegenwärtige Strecke und Taktfrequenz, während des 20-Minuten-Takts von Südbf/Mörfelder Landstr. zusätzliche Schleife zum Oberen Schafhofweg.
Für die Zeit des Flohmarkts wäre eine kombinierte Linie 45/46 im 20-Minuten-Takt optimal: Deutschherrnviertel - Frankensteiner Platz - Gartenstraße - Hauptbahnhof. Das setzt allerdings 3 Midibusse voraus.

Vorteile:
- Anbindung an Willy-Brandt-Platz statt Südbahnhof für das Deutschherrnviertel bedeutet mehr Vor- als Nachteile.
- Schaffung eines Angebots für die zunehmend bebaute Gegend um den Oberen Schafhofweg wenigstens werktags tagsüber.
- Angebot für Gerbermühle / Kaiserlei kann auch nach Ende der Bauarbeiten am Museumsufer beibehalten und sogar ausgedehnt werden, ohne zusätzliche Busse zu benötigen.

Der geringere Takt der Linien 45 und 46 tagsüber (Linie 46 gemessen am Fahrplan vor den Bauarbeiten) wird dadurch ausgeglichen, dass die beiden Linien auf dem wichtigsten Abschnitt gemeinsam verkehren.

Der Anschluss an den Mühlberg geht zwar verloren, er wird aber derzeit fast nicht genutzt und ist zum Teil Parallelverkehr zur Linie 16. Der Anschluss zur S-Bahn ist dort auf Grund der abgelegenen Position der Bushaltestelle ohnehin mangelhaft.

Vergleich der im Einsatz befindlichen Fahrzeuge:
Linie 45: bisher 1 bis 1½, neu 1
Linie 47: bisher 1 bis 1½, neu 1 bis 2; also 45 + 47 in Summe unverändert
Linie 46: bisher 2, eine Anbindung Gerbermühle / Kaiserlei ist auch nach Abschluss der Bauarbeiten nur bei 30-Minuten-Takt möglich oder mit zusätzlichem Bus; neu 2 mit Kaiserlei, sonst 1 bis 1½ (½ auf Linie 33 im Einsatz)

4. Neukonzeption für Bus 51, 61, 78

Kern meines Vorschlags ist ein Schienenpendel zwischen Frankfurt Süd und Flughafen. Dies ist wesentlich schneller und somit attraktiver und rationeller als ein Bus. Der Einsatz eines kleinen Fahrzeugs (normalerweise wird Straßenbahngröße reichen) dürfte auf dieser Strecke vertretbar sein, da sie mit Ausnahme der Kreuzung am Stadion mäßig ausgelastet ist. Die schlechten Erfahrungen mit der MainLinie sollten nicht abschrecken, denn erstens fuhr sie damals selten und unregelmäßig, zweitens fuhr sie geradezu heimlich: eingeführt mitten in der Fahrplanperiode und zum Fahrplanwechsel schon wieder eingestellt.

Die sonstigen Aufgaben der Buslinie (die nach meinem Eindruck zahlenmäßig von deutlich geringerer Bedeutung sind) können von den Straßenbahnen, vom Bus 78 und der S8/S9 übernommen werden. Die Linie 78 müsste hierfür auch abends und am Wochenende verkehren und zumindest im Berufsverkehr verdichtet werden. Soweit möglich, sollten die Linien 51 und 78 durchgebunden werden. Im Berufsverkehr kann das so aussehen: eine Durchbindung mit Bedienung ComComCenter, eine ohne, eine Fahrt des 51 auf der alten Strecke. Im Spätabend- und Sonntagverkehr sind sowieso beide Linien im 30-Minuten-Takt. Tagsüber sind die Takte schwieriger zusammenzufügen, aber vielleicht gibt es auch da eine Lösung.

Ergänzung nach Reaktion von traffiq:

Der Knoten am Stadion ist in der Tat der schwache Punkt in meinem Vorschlag. Ich hoffe, dass sich dies lösen lässt und gleichzeitig ein guter Anschluss Richtung Wiesbaden ermöglicht werden kann (dies dürfte Voraussetzung für eine ausreichende Nachfrage sein). Was die RTW anbelangt: Wenn sie überhaupt kommt, ist es vielleicht eine sinnvolle Lösung, die Verbindung zum Südbahnhof hier zu integrieren, d.h. die RTW zum Südbahnhof zu führen. Die meines Wissens beabsichtigte Anbindung der Neu-Isenburger Stadtmitte ist mindestens ebenso wertvoll mit der S-Bahn von Frankfurt Süd aus möglich.

5. Bus 32

Anmerkung: Dieser Vorschlag setzt voraus, dass Hbf - Bockenheimer Warte auch künftig Straßenbahnverkehr sein wird.

Zwischen Bockenheimer Warte und Güterplatz wird die Linie relativ wenig genutzt. Angesichts des Angebots der Linien U4 und 16 sehe ich lediglich einen Betrieb im Berufsverkehr gerechtfertigt. In dieser Zeit würde zudem ein 20-Minuten-Takt reichen, was allerdings hinsichtlich des Wagenumlaufs nur praktikabel ist, wenn ein zweiter Zweig geschaffen wird. Nach Umsetzung von Punkt 2 könnte dieser zum Westbahnhof führen.

Die eingesparten Kurse können besser an Stellen eingesetzt werden, die zwar nicht unbedingt mehr Fahrgäste bezogen auf die einzelne Linie versprechen, wo es aber kein Alternativangebot gibt:
- Sonntagsverkehr zum Lerchesberg (Linie 35)
- zusätzliche Nachtbuslinien, insbesondere eine Tangentialverbindung, Verlauf ungefähr wie Linie 34
- auf den wichtigsten Strecken ein Nachtbusangebot wochentags